Champagner, Sekt oder Prosecco?



Zum Anstoßen eignet sich Prickelndes im Glas! Doch was nimmt Frau am besten: Champagner, Sekt oder Prosecco? Und was ist eigentlich der Unterschied? Werde auch du mit DIE GETRÄNKEKÖNNER zum GETRÄNKEKÖNNER! Eigentlich ist es ganz einfach, denn zunächst einmal basieren alle drei Getränke auf Wein. Das charakteristische Prickeln macht den ersten Unterschied: Perlweine, wie Prosecco, haben etwas weniger Kohlensäure und diese darf auch nachträglich zugefügt werden. Schaumweine, wie Champagner und Sekt, haben etwas mehr Kohlensäure, welche während der sogenannten zweiten Gärung entsteht.

Korkenknallen funktioniert übrigens nur mit Schaumweinen – Perlweinflaschen dürfen nicht mit Sektkorken verschlossen werden. Und dann gibt es natürlich noch die feineren Unterschiede…



CHAMPAGNER: BESONDERS FRANZÖSISCH



Beim Champagner ist der Name das Merkmal für den Unterschied: Schaumweine dürfen nur Champagner heißen, wenn sie aus der Champagne kommen und nach der „Methode Champenoise“ hergestellt werden. Nur bestimmte Rebsorten aus der Champagne – Meunier, Pinot Noir und Chardonnay – von Hand geerntet finden demnach ihren Weg in die berühmten französischen Keller der Region, wo sie zunächst in der Flasche reifen. In einem zweiten Gärschritt wird Zucker hinzugefügt, dann liegt der Champagner mindestens 15 Monate bis zur Abfüllung auf Hefe. Die Flaschen müssen dann mit Naturkorken verschlossen werden. Übrigens, der Legende nach soll der Mönch Dom Perignon den Champagner beziehungsweise das Herstellungsverfahren erfunden haben, dessen Prickeln ihn an das Funkeln am Nachthimmel erinnerte: „Komm, ich trinke Sterne!“

 



SEKT: HARMONISCHES PRICKELN



Sekt bezeichnet zunächst Schaumweine, die nicht aus der Champagne kommen. Das Wort entstammt dem lateinischen „siccus“ für „trocken“. Sekt entsteht durch Veredelung eines sogenannten Grundweins aus gesunden, reifen Trauben mit einer frischen Säure. Diese Säure verleiht dem Sekt neben der Versanddosage einen vollen, harmonischen Geschmack. Die Versanddosage ist eine Auffüllung nach dem Flüssigkeitsverlust im Gärprozess und besteht aus einem Wein-Zucker-Gemisch. Sie ist ausschlaggebend für den Süßegrad des Sekts – brut, sec oder demi-sec. Die Herstellung bei Sekt ist weniger stark reglementiert als bei Champagner. Die Trauben des Grundweins und der Dosage sollten allerdings aus dem gleichen Gebiet stammen. Übrigens, 1902 belegte Kaiser Wilhelm Sekt mit einer Steuer, um seine Träume einer großen Kriegsmarine zu verwirklichen – und diese „Sekt-Steuer“ wird tatsächlich noch heute bezahlt.



PROSECCO: ITALIENISCHE LEBENSFREUDE



Prosecco kann entweder einen Schaumwein oder Perlwein bezeichnen – entscheidend ist der „Nachname“: Spumante (spumare = schäumen) oder Frizzante (frizzare = perlen, prickeln). Ähnlich wie bei Champagner ist der Begriff Prosecco geschützt und mit einem bestimmten Herstellungsverfahren und regionaler Herkunft verbunden. Prosecco war schon im alten Rom bekannt und beliebt: Im Altertum war der Prosecco als Vinum Pucinum aus dem noch heutigen Proseccogebiets nördlich von Triest hochgeschätzt. Livia Drusilla (58 v. Chr.–29 n. Chr.), die dritte Gattin von Kaiser Augustus (64 v. Chr.–14 n. Chr.), soll ihn wegen seiner medizinischen Wirkung geliebt haben. Mit 87 Jahren pries sie den Prosecco als „Elixier für ein langes Leben“ an. Natürlich ist eine medizinische Wirkung nicht wissenschaftlich bestätigt, aber immerhin hat dies vielleicht dazu geführt, dass der Prosecco heutzutage ein Kultgetränk mit jungem, femininem Image ist, das bei keinem gemeinsamen Filmabend oder natürlich der aktuellen Muttertags-Feier fehlen darf.

 



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